Über mich

Ich wurde als Sohn des Schriftstellers Horst Jäger in Meiningen geboren. Aufgewachsen bin ich in der Abgeschiedenheit des militärischen Sperrgebietes Staatsgrenze West, mitten im Wald und mit vielen Büchern – das erklärt möglicherweise meine Sucht nach Einsamkeit, nach dem Lesen und nach dem Schreiben.

Ich lernte den ehrbaren Beruf eines Eisenbahners (damals: Facharbeiter für Verkehrs- und Betriebstechnik der Deutschen Reichsbahn, am Ende trug ich den archaischen Rang eines „Reichsbahn-Untersekretärs“), baute mit Ach und Krach mein Abitur, studierte beim Militär mit überraschenderweise guten Ergebnissen unter anderem Brückenbau und Sprengtechnik und war anschließend viele Jahre Berufssoldat.

Meine kreative Ader verlegte sich auf die Fotografie als Kunst in Theorie und Praxis, ich fotografierte Sport, Landschaften, Porträts und Akte. Unter anderem war ich an Ausstellungen in Frankreich, Jugoslawien, Polen und Lettland beteiligt.

Ein Fernstudium der Journalistik bescherte mir einen Arbeitsplatz als Journalist und Redakteur bei einer Tageszeitung und für fast 29 Jahre den für Schriftsteller außerordentlich seltenen Glücksfall, dass ich vom Schreiben auch leben kann. Seit November 2018 bin ich freischaffend.

Im Jahr 2008 beendete ich meinen ersten Krimi („Krügers Erbe“, Greifenverlag 2010). Es folgte „Die Gruppe“, ein Beziehungsroman vor dem Panorama der zusammenbrechenden DDR (Eigenverlag 2012). Der Emons Verlag Köln druckte in der Folge meine drei Kriminalromane „Rostbratwurst“ (2013), „Thüringer Quelle“ (2014) und „Rennsteig-Schwalben“ (2015). „Der falsche Mann“ (2017) versammelt in einem E-Book fünf Kurzkrimis von mir.

Speziell für das Kunsthaus der Avantgarde in Apolda entstehen regelmäßig Lesungstexte mit Short Stories oder Essays.

Klaus Jäger im März 2018