Presse

Carlotta oder Die Lösung aller Probleme

In einem Gespräch mit Richard Schaefer für die „Bücherbar“ des Senders „Radio frei“ stehe ich zu dem neuen Roman Rede und Antwort.
Schaefer: Mir fiel auf, dass in dem Buch insgesamt Sie mit sehr vielen sehr guten Italienischkenntnissen, sowohl in der Sprache als auch in den Lokalitäten aufwarten – sind Sie selbst dort gewesen?
Eine Antwort auf diese und andere Fragen gibt der nachstehende Podcast, der hier aus verwertungsrechtlichen Gründen ohne Musik eingestellt wird.
Ab 13:40′ kann man dort auch eine erste Leseprobe hören.

Die Erstausstrahlung der vorproduzierten Sendung war am 15.03.2020


Jägers Roman scheint von einem „totalen Ich-Verlust“ zu erzählen…
meint TA-Redakteur Michael Helbing in seiner großen Thüringen-Vorschau auf die Leipziger Buchmesse (TA, OTZ, TLZ vom 27.02.2020).

Zwischendurch

Zu einer Plauderstunde über das Lesen und das Schreiben war ich bei Radio F.R.E.I. in Erfurt eingeladen. Moderator Richard Schaefer hat daraus eine Sendung in seiner Reihe „Bücherbar“ gemacht.
Das Interview in seiner vollen Länge (ohne die Musiktitel der Sendung):

(„Bücher-Bar“, Studiogast Klaus Jäger, Radio F.R.E.I., 18.11.2018)


Nicht zum ersten Mal begleitet der Autor Klaus Jäger, der schon mehrere Krimis veröffentlich hat, eine Ausstellung mit einer eigens dafür verfassten Erzählung. „So finster die Nacht“ heißt die Geschichte. Es geht um die Freundschaft des Schriftstellers Truman Capote mit Andy Warhol, die es tatsächlich gab.
(Dr. Torsten Unger, Radio MDR-Kultur, 15.01.2018)


Rennsteig-Schwalben

… ist der Krimi spannend, realistisch am Geschehen und würde einen guten Filmplot liefern.
(07_Takt, Stadtmagazin für Gera, Januar 2018)
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Wofür nutzen Sie die Leipziger Buchmesse?
Bücher schreiben ist ja ein einsamer Prozess; umso schöner finde ich es, hier mit den Lesern ins Gespräch zu kommen. Die wichtigsten Momente der Messe beginnen immer dann, wenn irgendjemand im breiten Strom der Besucher neugierig stehenbleibt und zuhört oder Fragen stellt.
(KJ im Interview mit dem S-Bahn-Magazin TAKT, 02.03.2016)
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Wenn man Jäger eines vorwerfen kann, ist es vielleicht die journalistische Ausbildung. Wie viele seiner krimischreibenden Kollegen liebt er die Recherche und die Details, beides ist für das Tagesgeschäft wichtig.
(Jan Kanter, Thüringer Allgemeine, Wochenendbeilage, 19.09.2015
auch: Krimi-Radar.de)
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Thüringer Quelle

Die Szene auf der Baustelle erinnert an schwärzeste Schweden-Fantasie à la Wallander.
(Jana Scheiding, Allgemeine Anzeiger in Thüringen, 19.11.2014)


2. Platz hinter Ken Follett – auch nicht schlecht
Bestsellerliste Apolda September 2014
(Thüringer Allgemeine, Wochenendbeilage, 18.10.2014)


Ihr neuer Roman spielt auf dem Dorf. Das ist noch besser als Kleinstadt, oder?
Im Dorf spiegelt sich die Welt, da findet man alles. Dieser Kosmos ist mir sehr vertraut. Ich bin selbst in einem Dorf aufgewachsen, im militärischen Sperrgebiet nahe der Grenze, eigentlich war es eher eine Einsiedelei.
(KJ im Interview mit Lavinia Meier-Ewert, Thüringer Allgemeine, Kultur, 17.09.2014)
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Rostbratwurst

Die Lokalverbundenheit muss nicht gesetzt, die Krimis nicht wie vom Reißbrett wirken – wenn ihr Schreiber das Regionalkonzept mit überzeugenden Charakteren und feinen Handlungssträngen verbinden kann.
(Marlene Göring, Neues Deutschland, 13.02.2014)
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Spätestens als sie vom in der Ecke stehenden Tatortreiniger, alias Chris Heise, scharf angesprochen wurden, doch bitte hinter der Absperrung zu bleiben, war die Illusion nahezu perfekt.
(Dirk Lorenz-Bauer über das Krimi-Dinner, Thüringer Allgemeine, 10.02.2014)
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Im Zentrum der Handlung steht ein Fleischskandal in der Landwirtschaftsszene, der jedoch erst durch den angeblichen Unfalltod eines jungen Journalisten an Fahrt gewinnt. Dem Polizeireporter Peter Hartmann scheint der Unfall fragwürdig, und so kommt er einem Skandal auf die Schliche, der alle Facetten vom manipuliertem Fleisch bis hin zum Mord besitzt. Der Leser bleibt jedoch durch Jägers besonderen montageartigen Schreibstil bis zum Schluss im Unklaren über das ganze Ausmaß der Situation, was den besonderen Reiz des Werkes ausmacht.
(Dr. Torsten Unger, MDR Radio Thüringen in „Marlene“, 28.11.2013)


In Ihrem Buch führt eine journalistische Recherche zur Aufklärung eines Mordes – ist das nicht auch ein wenig der Traum eines Journalisten, wie Journalismus sein könnte?
Es gibt so Konventionen im Krimi. Zum Beispiel hat meiner Lektorin nicht gefallen, dass zwei Figuren den gleichen Vornamen haben. Aber, sagte ich, in unserer Lokalredaktion Weimar heißen drei Kollegen Michael. Der Krimi, sagte die kluge Frau darauf, ist aber nicht das Leben. Das bedeutet für Ihre Frage, dass der Held auch ein wenig heldenhaft sein muss und wenn er ein Journalist ist, dann muss er eben den Mord aufklären. Wäre er ein Bäcker, müsste er das auch.
(KJ im Interview mit Henryk Goldberg, Thüringer Allgemeine, Wochenendbeilage, 12.10.2013)
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Die Gruppe

Eine Geschichte, die erzählt werden wollte.
(Anton Zirk, Thüringer Allgemeine, Apolda, 25.02.2013)
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Wie nebenher erzählt Jäger dabei anhand von blutvollen Charakteren eine Liebesgeschichte. Denn während Weingarts Ehe an den Realitäten zerbricht, sucht er neuen Halt, auch innerhalb der Klinik.
(Ostthüringer Zeitung, 18.02.2013)
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Krügers Erbe

Gibt es eine Lieblingsstelle?
Meine Lieblingsstelle ist das erste Aufeinandertreffen des Haupthelden mit der Exfrau des Toten. Das Schreiben dieser Szene, in der Hartmann der temperamentvollen rothaarigen Lehrerin Informationen entlocken will, hat mir richtig Vergnügen bereitet, und ich hoffe, das liest man auch so.
(KJ im Interview mit Susanne Seide, Thüringer Allgemeine, Erfurt, 01.03.2011)
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Geradlinig, ohne Schnörkel und Abschweifungen lässt er seinen Protagonisten die Spurensuche in Krügers Vergangenheit aufnehmen. Je weiter sich das Geheimnis um den Reichtum des Fahrradkuriers lüftet, desto düsterer werden die moralischen und juristischen Grauzonen, in denen sich der unbescholtene Polizeireporter plötzlich wiederfindet.
(Susann Winkel, Freies Wort, Feuilleton, 02.12.2010)
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Mit dem Vorleben des Burschen Krüger, der als Fahrradkurier den harmlosen Nachbarn gibt, ist Jäger ein erzählerischer Bubenstreich gelungen. Das liest sich in einem Zug.
(Lilo Plaschke, Thüringer Allgemeine, Feuilleton, 25.09.2010)
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