Welches Buch gefällt Ihnen am besten?

Rennsteig-Schwalben - 32.1%
Thüringer Quelle - 14.3%
Rostbratwurst - 28.6%
Die Gruppe - 17.9%
Krügers Erbe - 7.1%

Gesamte Stimmen: 28
Die Umfrage wurde beendet ein: 11 Nov 2016 - 00:00

mitglied syndikat rot 125

Klaus Jäger ist:

wortpatenschaft

Die Gruppe

Inhalt

Mecklenburg im Sommer 1989. Während der Zerfallsprozess des real existierenden Sozialismus in der DDR bereits im vollen Gange ist, wird Frank Weingart in die Psychiatrie eingewiesen. In einer Gruppentherapie sollen seine psychosomatischen Störungen behandelt werden. Mit neun anderen Patienten wird er fortan eine geschlossene Gruppe bilden. Der 30-Jährige muss sehr schnell sehr persönliche Beziehungen zu Menschen aufbauen, denen er vollkommen fremd ist. Dabei kommt er selbst quasi aus einem geschlossenen System – Weingart ist Hauptmann der Nationalen Volksarmee und verbrachte die letzten Jahre in einer Welt, die trotz Wehrpflicht den meisten Bürgern des Landes fremd ist. Doch es gibt noch eine dritte Gruppe, der Weingart angehört: Gemeinsam mit vier anderen Angehörigen seines Regimentes hat er ein Memorandum verfasst, das den Sturz der Regimentsführung zum Ziel hat. Machtmissbrauch und Korruption sind die Stichworte. Eine Gruppe hochrangiger Militärs versucht, eben das zu verhindern. Plötzlich erscheint seine Einlieferung in einem ganz anderen Licht. Ist Weingart gar nicht so krank, wie ihm seine Umwelt einredet? Hat die Militärabwehr dafür gesorgt, dass er hinter Klinikmauern verschwindet?

Die Entstehungsgeschichte

Erste Skizzen für den Roman stammen aus dem Herbst des Jahres 1989. An ihnen hing ich so, dass die ersten beiden Absätze des Buches identisch mit den 89er Notizen sind. Ich war ja selbst viele Jahre Berufssoldat und habe lange um eine „Entpflichtung“ kämpfen müssen. In dieser Zeit haben sich mir die wahren Charakter ehemaliger Weggefährten enthüllt, habe ich hinter den Masken so mancher treuer Staatsdiener Erschreckendes gesehen. Ist „Die Gruppe“ deswegen ein autobiografischer Roman? Nein. Mehr als 17 Jahre hat es von den ersten Skizzen bis zur ernsthaften Arbeit an dem Stoff gedauert. Zum einen, weil ich genau diese Frage fürchtete, zum anderen, weil ich eben keinen autobiografischen Roman schreiben wollte. Natürlich hat er mit meiner eigenen Biografie mehrere detaillierte Berührungspunkte und eine ganz entscheidende Übereinstimmung: Mein Leben als Berufssoldat vor dem historischen Panorama der kollabierenden DDR.

Aber Frank Weingart ist nicht Klaus Jäger. Das Spezialbauregiment 5 der NVA hat es nie gegeben. Auch die handelnden Personen sind frei erfunden. Die Charaktere sind es nicht. Solche und ähnliche Vorgesetzte fanden sich überall in der Armee, sei es in Prora, in Drögeheide, Eggesin oder anderen großen Standorten - viele männliche Leser werden das in ihrem eigenen Wehrdienst erfahren haben. Auch das Memorandum übrigens ist echt, mit dem eine kleine Gruppe Offiziere und Zivilbeschäftigte im Norden der Republik den mehr als untauglichen Versuch unternommen hat, gegen Korruption und Machtmissbrauch vorzugehen, als diese Begriffe offiziell noch gar nicht verwendet wurden. Ein Originaldokument in seiner archaischen Sprache befindet sich in meinem Besitz. Dieses Papier und seine Auswirkungen boten sich schließlich als tragender Konflikt der militärischen Seite des literarischen Stoffes an. Natürlich hat es auch die Universitätsnervenklinik Greifswald gegeben. Von ihr jedoch habe ich mir gewissermaßen nur die Hülle geborgt. Handlung und Personen sind auch dort frei erfunden.

Als ich Anfang 2008 die Arbeiten an meinem Kriminalroman „Krügers Erbe“ abgeschlossen hatte, begann ich unverzüglich mit „Die Gruppe“. Das Schreiben des Krimis hatte mir genügend Selbstbewusstsein gegeben, mich auch an diesen etwas schwereren Stoff mit wesentlich mehr „Personal“ zu wagen. 2011 war der letzte Federstrich getan. Doch der Verlag, der „Krügers Erbe“ herausbrachte, war Pleite und bot keinen Platz für mein zweites Buch.

Die Verlagssuche begann von Neuem. Und sie wurde erneut schwierig. Denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass man auch mit seinem zweiten Manuskript wieder bei Null anfangen muss. Exposé und Leseprobe gingen auf die Reise zu den Verlagen. Mitte 2011 biss ein Verleger an. Er ließ sich das Komplettmanuskript schicken und attestierte mir nach dessen Lektüre, „Die Gruppe“ sei „ein sehr guter Roman, ein sehr ambitionierter Text“. Allerdings sei es „in der Literatur seit Jahren das Problem, spannende Stoffe adäquat auf den Markt zu bringen“. Danke für die netteste Absage, die ich je bekam. Der nächste Verlag, der die Langfassung lesen wollte, ging im Februar 2012 in die Regelinsolvenz.

Als ich Mitte 2012 mit der Arbeit an meinem zweiten Kriminalroman begann, entschloss ich mich, erstmals eine Veröffentlichung im Alleingang zu wagen. Schließlich schreibe ich, um gelesen zu werden und nicht, um meine Manuskripte im Schreibtisch zu verstecken. Ich bin wirklich ein großer Freund von gedruckten Büchern - doch erst die Markteinführung von E-Book-Readern ermöglicht es, im Self-Publishing Bücher zu verlegen, ohne sie für den Markt der gedruckten Bücher zu „verbrennen“.

„Die Gruppe“ ist als E-Book bei Amazon erhältlich. Achtung! Um das E-Book zu lesen, ist es nicht zwingend notwendig, einen Kindle zu kaufen. Amazon stellt kostenlose Apps für nahezu alle Lesegeräte bereit (Smartphone, Tablet, PC).

"Die Gruppe" gibt es auch in einer kleinen Druckauflage, bestellbar mit untenstehendem Formular bzw. auch im Apoldaer Buchladen am Brückenborn erhältlich.

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Gerichtsstand ist Apolda.

 

Rennsteig-Schwalben

Erhältlich im Buchhandel, beim Autor und im Internet (auch als E-Book). Für Direktkauf auf das Bild klicken.

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Die Gruppe

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Krügers Erbe

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